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SfA - Saarland für Alle e.V.
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Können wir trotz EURATOM in der EU aus der Atomenergie aussteigen?

 

 


                                         Otto Hahn: 1879 in Frankfurt/M geboren und 1968 in Göttingen gestorben

Wir hören öfters von Kernenergie, Atomenergie, Nuklearenergie, Atomkraft, Kernkraft. Es wird in der Wissenschaft und Technologie zur großtechnischen Erzeugung durch Kernspaltung als Sekundärenergie genannt. Diese Technologie führt zur Strommgewinnung seit 1950 ( Nach Joachim Radkau " Technik in Deutschland vom 18. Jahrhundert bis heute "

Ffm-New York  2008, S: 359 ).

Nach Angaben der Wissenschaftler sind seit August 2016,  450 Kernspaltungs-Reaktorblöcke in 31 Ländern im Betrieb und weitere 60 Reaktorblöcke in 31 Ländern befinden sich im Bau.Zu diesen Reaktorblöcken wurden bis jetzt ca 149 Kernkraftblöcke abgeschaltet, so dass die Zahlen der Reaktoren seit 1995 kostant blieben. Wegen des erhöhten Strombedarfs sankt der Anteil des Stromms der Kernkraftwerke von 1993 bis 2011 von 17 % auf 11 % . In der EU decken die Kernkraftwerke etwa 1/3 des verbrauchten Stromms und 14 % des gesamten Energiebedarfs.

Zu den Vor und Nachteilen der Kernenergie gibt es unterschiedliche Meinungen. Ihre Nutzung im Allgemeinen als auch ihre Sicherheit werden in der Wissenschaft als auch in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. 

Können wir auf die Atomkraftwerke verzichten ? Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir uns über die Organisation EURATOM informieren.

Sie ist neben der EU eine eigenständige internationale Organisation, teilt mit ihr sämtliche Organe. Von 1965 bis 30.11.2009 war sie neben der mit 23.6.2002 ausgelaufenen europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl und der ebenfalls durch die römischen Verträge gegründeten europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (später europäischen Gemeinschaft ) in der EU.

Damit blieb nach dem Auslaufen des Militärbündnisses WEU 2010 nur die EURATOM als eigenständige Organisation und sog. Europäische Gemeinschaft bestehen. Sie ist aber in ihren Strukturen vollständig an die EU angegliedert.

Das Ziel ist es, durch die Schaffung der für die schnelle Bildung und Entwicklung von Kernindustrien erforderliche Voraussetzungen zur Hebung der Lebenshaltung in den Mitgliedstaaten und zur Entwicklung der Beziehungen mit anderen Ländern beizutragen.

Das aktuelle Programm-Rahmenprogramm gliedert sich in zwei Programmen.

  • Fusion Energieforschung: Schaffung der Wissensgrundlage für das Projekt ITER und Bau von ITER als wichtigsten Schritt für den Bau von Prototyp Reaktoren für sichere, dauerhaft tragbare, umweltfreundliche ( ! ) und wirtschaftliche Kraftwerke.

  • Kernspaltung und Strahlenschutz: Förderung der sicheren Nutzung der Kernspaltung und der Einsatzmöglichkeiten von ionisierenden Strahlen in Industrie und Medizin.

Es waren viele Rahmenprogramme und die Durchführung des siebten Rahmenprogramms v.2007

bis 2011 standen laut nach Angaben der EU-Kommission Mittel in Höhe von insgesamt von ca.

3100 Mio. EUR zur Verfügung. Davon gehen 2160 Mio. EUR für Fusionsforschung.

400 Mio. EUR für Kernspaltung und Strahlenschutz, sowie 540 Mio. EUR für Maßnahmen der gemeinsamen Forschungsstelle in Nuklearbereich.

Mit einer Verlängerung der Finanzierung laufender Forschungsarbeiten zur nuklearen Sicherheit und zum Strahlenschutz in EURATOM – Rahmenprogramm gerechnet werden, da die EU-Kommission am 7. März 2011 einen Vorschlag zur Verlängerung der Finanzierung für die Jahre

2013/2014 verabschiedeten.

Dass, EURATOM sehr stark vertreten ist, zeigt eindeutig, denn bis 1967 hatte einen eigenen Rat.

Durch den Fusionsvertrag von 8.April 1965 wurden sie mit den Organen der anderen beiden Gemeinschaften vereinigt. Die parlamentarische Versammlung ( jetzt EU-Parlament ) und der Gerichtshof waren vom Anfang an gemeinsame Einrichtungen. Es gab drei Kommissionspräsidenten. Die heute zuständigen EU-Institutsionen für Angelegenheiten der

EUROATOM sind.

  • In der EU-Kommission der Kommissar für Energie und die ihm unterstehende Generaldirektion Energie.

  • In EU-Parlament des Ausschluss für Industrie, Forschung und Energie.

  • Im Rat der EU der Rat für Verkehr, Telekommunikation und Energie.

So sehen wir genau, wie stark dieses Lobby vernetzt ist.

EURATOM hat Rahmenprogramme. Die Fördermittel der EU, die in den Haushalt eingestellt werden, um die gesamte Aufgaben zu erreichen, werden in Rahmenprogrammen zusammengefasst und veröffentlicht. Um die Forschungen durchzuführen, werden 1.440 Mitarbeitern an den Instituten in Geel ( B ), Karlsruhe ( D ) , Ispra ( I ) und Petten ( NL ) beschäftigt.  

 

 

               WER VERURSACHT DIE UMWELTVERSCHMUTZUNG ?

 

Den nachkommenden Generationen müssen wir eine saubere Umwelt hinterlassen. Das ist ja unsere Verpflichtung.Zuerst muss natürlich der Begriff „ Umweltverschmutzung „ definiert werden.

Das Umfeld der Lebewesen : der Mensch, Flora und Fauna müssen berücksichtigt werden. Im Vordergrund stehen die Umweltbelastungen durch stoffliche und nicht stoffliche Art. Zu der stofflichen Art gehören Abgase, Abwässer, Mühl, insbesondere giftige Schadstoffe und unter den Umständen Mikroorganismen. Zu den nicht stofflichen Art gehören Strahlung, Lärm, Lichtverschmutzung.Die wichtigste Arten der Verschmutzung sind Gewässerverschmutzung, Luft-

Verschmutzung, Bodenverschmutzung. Es gibt ja eine direkte Umweltzerstörung und andere Arten der Umweltbelastung, z.B durch Baulandschaftsverbrauch zur Rohstoffgewinnung oder durch übermäßige Nutzung. Durch die Belastung der vielen Materialien und Zerstörung wird das ökologische System geschädigt. Also durch Umweltverschmutzung werden natürliche Ökosysteme auch die Gesundheit der Lebewesen negativ beeinflusst. An den Folgen der Umweltverschmutzung starben im Jahre 2012 ca. 12,5 Mio. Menschen. Unsere Aufgabe wäre es, Umweltverschmutzung Umweltbelastungen und Umweltschäden zu vermeiden oder zu minimieren. Dazu brauchen wir eine zuverlässige Umweltpolitik, wobei die Umweltbewegungen daran zügig arbeiten.

Wenn wir die Geschichte der Umweltverschmutzung betrachten, stellen wir folgendes fest: Mit der Industrialisierung begann die Umweltverschmutzung. Man beobachtete in der Nähe der Fabriken Schäden an den Pflanzen, schwarzen Schnee im Winter. Anfang 70 er Jahre begann man in der Öffentlichkeit darüber zu reden, z.B Waldschäden, saure Regen, Anti-Atomkraftbewegung.

Die Wissenschaftler betrachten die Umweltbelastungen in fünf Phasen:

mit der Nutzung des Feuers durch die Menschen passierte zum ersten mal im engen Raum eine Umweltverschmutzung, durch die Monokulturen hat der Mensch die Ökosysteme verändert. Diese Veränderungen waren teilweise umkehrbar, so dass eine Anbaufläche nicht mehr genutzt wurde, war ja die natürliche Vegetation imstande, den beschädigten Boden neu

zu besiedeln. In manchen Erdteilen wurde die Erde so stark benutzt, dass dort später mit großer Mühe Pflanzen wachsen konnte - durch Städtebau wurde das Ökosystem stark beeinflusst. Z.B Abholzen von Bäumen in größeren Mengen ist ein markantes Beispiel dafür

Ferner die Gewinnung der Metalle durch das Schmelzen von Erzen ist ein historisches für von Menschen verursachte Umweltverschmutzung.

  • 17. und 18. Jahrhundert hat man in bestimmten Gewerbe Boden, Wasser verschmutzt. Dazu haben wir leider ein typisches Beispiel in Zaanstadt - Holland, wo man Bleihaltige Farbstoffe erzeugt wurden und dadurch den Boden und das Wasser mit Blei verschmutzt hat

    und heute kann man noch diese Verschmutzung nachvollziehen. Umweltschäden fingen mit der Industrierevolution stark an und werden in der heutigen Zeit intensiver betrieben. Vor allem die Rauchgase – Schwefeloxide führten der Flora hohe Schäden. Auch flüssige Abfallstoffe wurden an die Erdoberfläche geleitet und dadurch sickerten sie bis zum Grundwasser.

    Die globale Belastung hat ja den Höhenpunkt schon längst erreicht und überschritten.

    Z.B Ozonloch, die globale Erwärmung durch steigende Emission von Treibhausgasen verursacht wird. Globale Unfälle von Atomreaktoren ( Tschernobyl ) führen zur Umweltkatastrophen. WER SOLL DAS GANZE KONTROLIEREN ?

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               ENERGIEWENDE/ BIOENERGIE-BIOGENER BRENNSTOFF- BIOKRAFTSTOFF

                                                                           Rapsfelder und Palmöl Plantage

     

    In der Politik wird kontrovers über dieses Thema diskutiert, öfters fehlen die Kompetenzen in der Politik.

    Als Bioenergie wird die Energie, die aus Biomassen gewonnen wird, bezeichnet. Dabei werden verschiedene Energieformen wie Wärme, elektrische Energie oder auch Kraftstoff für Verbrennungsmotoren eingeschlossen. Meist wird auch Biomasse, in der die Energie chemisch gespeichert ist, als Bioenergie bezeichnet. Die Nachwachsende Rohstoffe bilden die Hauptenergiequellen, wie Holz, als Festbrennstoff die größte Bedeutung unter anderem sind auch die landwirtschaftliche Produkte ( Rohstoffe ) und organische Reststoffe aus unterschiedlichen Bereichen.

  • Aus verschiedenen Gründen nimmt es immer zu, dass die Menschen die Bioenergie in Anspruch nehmen, denn: die fossile Energieträger sind teuer und macht abhängig vom Erdöl und Erdgas und außerdem spielt die Treibhausgasemission eine große Rolle.In Deutschland wird ja diese Bioenergie durch „ Erneuerbaren Energiegesetz „ ( EEG ) gefördert. Dabei sollte die eine Pseudoumweltpartei im Bundestag diesen Schritt viel mehr zur Sprache bringen und kontrovers diskutieren.

    Bei der Bioenergie sollte nicht nur die technische Fragen, sondern die Umweltfragen ( Boden, Wasser, Luft, Klima und

  • Biodiversität  ) berücksichtigt werden. Manche meinen, dass die einzelne Bioenergien Flächenkonkurenz zur Nahrungsmittelerzeugung darstellen würde. Stimmt das ???

    Ferner würde diese saubere Energiequellen der Artenvielfalt Schaden zufügen. !

    Ist ihr ökologische und ökonomischer Nutzen begrenzt? Die Bereitstellung und Nutzung der diversen Bioenergien sehr unterschiedlich ist, müsste man wissenschaftlich darüber kontrovers diskutieren, auch über die Ethik.

  • Nun zusammengefasst müssen wir über Vor und Nachteile diskutieren.

    Welche Vorteilen bringt die Bioenergie ?. Sie ist erneuerbar und trägt zur Reduzierung der Treibgase-Emission bei, macht nicht so stark abhängig, wie Erdöl und Erdgas und man bezahlt nicht so viel, welche auch für die Entwicklungsländer für Import eine hohe Belastung darstellt. Dadurch trägt sie zur Reduzierung der Konflikte bei, wobei viele Menschen, Flora und Fauna sterben sogar viele Artenvielfalt aus, nur wegen Erdöl und Erdgas.

    Biomassekraftwerke und Biogasanlagen, die zur Stromerzeugung eingesetzt werden, sind im Gegensatz zur Windenergie und Solarenergie grundlastfähig und in ihrer Leistungsabgabe regelbar.

  • Nach Angaben des Bundesumweltministeriums würde die Biomasseanlagen in Deutschland jährlich so viel Leistung bringen, wie 5 Kernkraftwerke zusammen 1.300 MW.

    Die Anbau der Bioenergieträger können zu dem ländlichen Raumes beitragen und Landflucht reduzieren. Die Nutzung der Biomasse, wie z. B Holz, ist Co2 neutral, wenn dem Wald nicht nicht mehr Holz entnommen wird, als gleichzeitig nachwächst. Außerdem wird gute Ökobilanz geleistet.

    Reste, Abfälle werden kostenlos und preiswert erworben. Über die Nachteile:

    Breite Pflanzung von Biomassen, die Flächen und Monokulturen können im Sommer als auch im Winter benutzt werden. Z. B im Sommer Energiepflanzen und im Winter Wintertriticale ( Kreuzung zwischen Weizen und Roggen ) und Zuckerhirse. Biomassenpflanzen können Konkurrenz zu Nahrungs- bzw. Futtermittelerzeugung bilden . Sollte sie als intensive Landwirtschaft benutzt werden, so werden Pestizide und Mineraldünger eingesetzt, die wiederum das Wasser verschmutzt.

    Durch intensive Anbau z. B Raps und Mais wird Landschaftsbild verändert und werden Stilllegungen verursacht.

    Die Benutzung des Regenwaldes, Moore, Grünland führen zu einer Gefährdung und Verringerung der Biodiversität. Dadurch kann auch CO2 Gase freigesetzt werden und Gefahren verursachen.

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    Ein Bioenergie-Dorf Lippertsreute- Stadtteil Überlingen am Bodensee.

    Dieses Dorf gibt uns ein vorbildliches Beispiel, was man selbst erreichen kann, denn auf die Hilfe von der Politik können wir lange warten. Wir bekämen Subventionen, wenn wir einen Kernkraftwerk bauen würden. Also ohne Politik geht es auch, das Beispiel zeigt dieses idyllisches Dorf. Wir als S f A - Saarland für Alle gratulieren Allen, die hier mitgewirkt haben.

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